Hatschi! Hast Du eine Stauballergie? Dann solltest Du eine Strategie beim Reisen haben. Zumindest, bei dem längeren Reisen in einem Wohnmobil. Bei Dir ist alles lupenrein sauber, in jeder Ritze Deines Vehikels? Dann melde Dich unbedingt bei uns, denn wir wären wirklich daran interessiert, wie Du das schaffst! Bei uns: Sand in den hintersten Ecken, und wenn nicht: Dann auf jeden Fall eine Staubschicht. Woher diese kommt? Keine Ahnung, aber kaum, daß geputzt ist, ist sie auch schon wieder da. Gleiches gilt für die Fenster: Boris sorgt oft für „guten Durchblick“, aber dann kommt entweder schon der nächste Regen, und hinterläßt Schlieren vom Dreck der Außenwand auf den Fenstern, oder es „liegt irgendetwas in der Luft“, und prompt sind unsere Fenster auch schon wieder trüb. Insbesondere unsere Frontscheibe im Fahrerhaus braucht nur einen Tag und ist nach dem Putzen schon wieder dreckig. Hat man den Boden gewischt, läuft bestimmt einer von uns wieder mit sandigen Füßen darüber, und wir sind inzwischen Weltmeister im Staubsaugen – egal wo, ob auf dem Fußboden oder dem Bett, denn Krümmel auf dem Bett gehen gar nicht. Und was saugt unser „Staubi“ noch so alles? Fliegen, Mücken und Black Flies der übelsten Sorte. Auch das ist irgendwie „Dreck“ oder wird zumindest zu diesem „pulverisiert“. Dafür fegen wir jeden Tag unsere Außentreppe, jaha!
Der Wind pfeift um unseren Wohnkoffer; es ist warm, daher Spaltlüftung. Tja, die Windseite bleibt in der Regel einigermaßen sauber, aber der Staub und Dreck wirbelt unter unserem Fahrzeug auf der anderen Seite wieder hoch, und lagert sich im Fensterrahmen und auf allen Möbelstücken ab. Klimaanlage und Fenster zu? Geht nicht lange genug; reicht aber für einen „Wohlfühlmoment“. Was ist mit diesem „Wohlfühlmoment“ in der Küche? Vermissen wir eine Spülmaschine? Tanja: „Ja“!!! Boris: „Hey cool, Social Event“! So steht das Geschirr dreckig auf der Spüle und wir sind gut im Stapeln. Zumindest bis zur nächsten Abfahrt. Unsere Haustür hat einen leichten Spalt und ist damit definitiv nicht dicht, und so ist es kein Wunder, daß man die Umgebung „förmlich einsammelt“. Wir sollten vielleicht nach fast 5 Jahren auch mal unter unsere Solarpanele schauen… An fehlenden Reinigungsmitteln liegt es nicht. Die hiesigen Supermärkte bestehen zur Hälfte aus nur Drogerie- und Haushaltsartikeln, und darunter sind so viele Reinigungsmittel, wie wir sie früher nie bemerkt hätten. In allen erdenklichen Farben. Der Lebenszyklus unserer Lappen geht von „normalem Reinigen im Innenraum“ über „Reinigungstuch für Patsha von außen“ bis zum Öllappen. Danach „finito“. Gleiches mit unserem Spüllappen, den wir nach einmal Herd säubern – unserer russt auf einmal ☹ – entsorgen können.
Wir haben doch vor 5 Minuten noch die Cockpit Konsole im Fahrerhaus geputzt… Warum sind die Sitzbezüge schon wieder so staubig? Kaum klopft man leicht darauf, so ist die Luft schon gefüllt mit Millionen von Staubpartikeln. Das kann doch nicht an unseren dreckigen Hosen liegen… Oder doch? Wir stopfen unsere Mini-Waschmaschine wahrscheinlich zu voll, oder warum bleiben Flecken auf unserer Wäsche zurück? Insbesondere sichtbar auf dunklen Textilien… Es ist zum Heulen!
Sind wir Dreck-Fuddel geworden? Eigentlich nicht, denn wir versuchen, mit vertretbarem Aufwand unser rollendes Zuhause sauber und rein zu halten. Dennoch: Keine Chance! Früher, zu Hause, wurde dieses einmal pro Woche auf Vordermann gebracht, und zum Frühjahr und Herbst wurden alle gefühlt hunderte von Fenstern ordentlich geputzt. Und sein eigenes Fahrzeug hat man früher g’schwind durch die Waschanlage gefahren. Und nun? Straßen und Plätze sind staubig, sandig, dreckig, matschig, … und man bewegt sein Zuhause mittendurch. Wir machen Patsha von außen regelmäßig sauber, denn sonst könnte man die Türen und Schlösser gar nicht mehr anfassen – und natürlich machen wir dieses auch unten herum -, aber lupenrein, wie bei der Übergabe von FRM-Technik, geht dies irgendwie nicht mehr. Es sei denn, wir würden mit Zahnbürste bewaffnet unter das Fahrwerk kriechen. Und was ist dann mit dem Abschmierfettresten? Und dem ganzen Öl?
Gut, daß wir keine Stauballergie haben. Und gut, daß wir als unser Motto „Passion4Patina“ gewählt haben, denn dies bedeutet für uns so viel wie: „Für uns fängt der (Offroad-)Spaß an, wenn unser Fahrzeug dreckig ist. Zumindest von außen. Hatschi!

























































































































































































