Die 5-W-Fragen des Reisens

von root

Wir sind irgendwann mal vor langer Zeit auf dieser Seite von Tanja und Hans-Peter von Wilde-Weite-Welt gelandet: https://wilde-weite-welt.de/wie-wir-reisen/ Inspiriert von dieser, haben wir für uns jene Fragen auch beantwortet.

Warum? Wir sind schon immer sehr gerne gereist, in der Welt „herumgesprungen“. In erster Linie sind es die vielen, unterschiedlichen Landschaften, die uns faszinieren. Egal, ob es die Berge sind, Seen, Wüste, Meer, Wälder, … Unser Planet bietet so viele magische Orte, die wir gerne entdecken möchten. Und manchmal sind diese Orte so exotisch, daß man meint, man wäre gar nicht mehr auf unserer Erde. Wir lieben die Natur, die Tiere. Ok., abgesehen von Mücken und Spinnen. Aber wir sind immer wieder überwältigt von den Lebewesen, die hier zu Wasser, zu Land und in der Luft die Erde bevölkern. Und was ist mit den Menschen? Wir sind neugierig auf die unterschiedlichen Kulturen, gehören diese Begegnungen doch mit zu einer solchen Reise. Aber um ehrlich zu sein: Wir lieben auch die Einsamkeit, und gehören nicht zu jenen Menschen, die immer in Gesellschaft sein müssen oder gar „im Konvoi reisen möchten“. In Ruhe, an einem klaren Bergsee zu sitzen, das Panorama in sich aufzusaugen… Ein herrlicher Gedanke!

Wohin? Vor dem Start unserer Weltreise mit Patsha in 2022 sind wir bereits auf allen Kontinenten – bis auf Antarktis – gewesen. Wir sind gerne in unseren Urlauben „gesprungen“, d.h. möglichst ein gegensätzliches Land nach dem anderen, um Abwechslung zu haben. Dies ist natürlich jetzt mit unserem rollenden Zuhause nicht möglich, aber es ist dennoch überraschend, wie sehr sich Landschaften über Kilometer hinweg verändern können. Nach unserer Testreise in Europa haben wir nach Kanada übergesetzt, da wir in Nordamerika anfangen wollten. Zum einen, da wir meinten, daß jener Start einfach ist; zum anderen, weil die Krankenversicherung für uns dort noch bezahlbar war. Seitdem hangeln wir uns langsam südwärts, und sind derzeit in Ecuador angekommen. Wir hatten mal grob in den Raum geworfen: 5 Jahre Nord-/Südamerika, 5 Jahre Afrika, 5 Jahre Asien. Aber wer weiß, was wann wo möglich ist. Die geopolitische Lage verändert sich derzeit laufend und vor allem, gravierend. Insofern leben wir zwar nicht nur im Hier & Jetzt, aber eine Planung über einige Jahre im Voraus ist derzeit für uns sehr schwierig. Dennoch bleibt der Wunsch, noch so viel wie möglich von unserem Planeten zu entdecken und zu erleben.

Wie lange? Open end! Oder: So lange wir gesundheitlich können. Derzeit reisen wir „Vollzeit“, abgesehen von unserem kurzen Deutschland-Aufenthalt im letzten Jahr – wobei dies ja auch eine Form von Reise für uns war. Aber wir überlegen ernsthaft, hieran etwas zu ändern. Heißt: Mal eine längere Pause einzulegen. Nicht, weil wir an sich reisemüde sind und die Erlebnisse nicht verarbeiten könnten, aber das Fahren mit Patsha, und die (gefühlt) immerwährenden Reparaturen, zehren doch mehr, als uns lieb ist. Mal sehen, welche Möglichkeiten sich ergeben werden…

Womit? Unser Zuhause – stationär und mobil – ist Patsha. No more words needed.

Wie? Diese Frage zielt auf die Art und Weise, wie wir reisen, ab. Hatten Tanja und Hans-Peter ihre Antwort noch auf sich bezogen, wie sie es meistern, auf engstem Raum zusammen zu reisen, würden wir diese gerne aus einem anderen Blickwinkel beantworten. Es ist klar, daß wir mit Patsha, einem LKW, unterwegs sind. Dieses bedeutet: Groß, schwerfällig, wenn auch innen (einigermaßen) komfortabel. Auf den meisten Strecken kommen wir mit unserem LKW durch, aber wir merken derzeit immer mehr, daß wir an Grenzen kommen: Enge Stadtdurchfahrten, rumpelige, steile Offroad-Strecken, extrem anstrengender Verkehr in mittel- und südamerikanischen Ländern. Insbesondere beim vorletzten Aspekt bedauern wir immer öfters, so „groß“ unterwegs zu sein, damit unflexibel, immer planend, ob wir jene Strecke auch schaffen, und immer öfters lassen wir die eine oder andere Route aus, da wir einfach keine Lust auf „Risiko und Abenteuer“ haben. Das finden wir sehr schade, da wir früher gerne offroad unterwegs waren. Hatten wir diese Einschränkung in Europa zwar gespürt, dann in Nordamerika nicht mehr so sehr, so bedauern wir diese ab Mexiko südwärts immer mehr. Ein Geländewagen wäre uns zwar zu klein, aber gibt es nicht doch etwas „in der Mitte“? Wie war dies noch mit einem Iveco Daily – Ihr erinnert Euch noch an unseren Auswahl- und Aufbaubericht? Noch haben wir nichts entschieden, sind noch nicht tiefer eingestiegen, aber irgendwo in unserem Hinterkopf scheint ein Saatkorn gepflanzt zu sein…

Vielleicht ist eine zusätzliche W-Frage noch: Wer reist – im Sinne von: Wie ticken wir? Aber vermutlich haben wir diese mit unseren obigen Einblicken ja auch schon etwas beantwortet. 😉

(Musik von: https://www.musicfox.com/)

 

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